Globale Dimension

 

In der Bologna-Erklärung stimmten die Minister über das Ziel die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Europa zu erhöhen und die Notwendigkeit, sicher zu stellen, dass der europäische Hochschulraum sich zu einem weltweiten Anziehungspunkt entwickelt, überein. Aufgrund dessen wurde der Bologna-Erklärung in Prag (2001) eine 9. Aktionslinie hinzugefügt: Förderung der Attraktivität des europäischen Hochschulraums für Studierende aus Europa und anderen Teilen der Welt und Kooperation mit anderen Teilen der Welt. Die Minister hoben besonders hervor, dass die Qualität der Hochschulbildung und der Forschung wichtige Faktoren von Europas internationaler Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit darstellen, und dass den Vorteilen eines europäischen Hochschulraums mit Institutionen und Programmen mit unterschiedlichen Profilen mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollten. In London (2007) entschieden die Minister weitere Schritte in den Kernpolitikbereichen zu unternehmen: verbesserte Informationen zu, und Förderung der Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Hochschulraums; Stärkung der auf Partnerschaft basierenden Kooperationen; Intensivierung des politischen Dialogs und Verbesserung der Anerkennung.      

 
Eine Strategie für die externe Dimension des Bologna-Prozesses

Im Bergen Communiqué (2005) baten die Minister die Bologna Follow Up Group (BFUG)eine Strategie zur sogenannten „externen Dimension“ des Bologna-Prozesses zu entwickeln. Diese Strategie wurde in einem umfangreichen Bericht formuliert der hier heruntergeladen werden kann (nur auf Englisch verfügbar):

 

Verfügbare Dokumente

Looking out: The Bologna Process in a Global Setting. On the "External Dimension" of the Bologna Process

 English 

 

AEC Aktivitäten auf diesem Gebiet
Musik war schon immer eine höchst internationale Disziplin. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, Verbindungen zu Regionen außerhalb der Europäischen Union und zwar außerhalb der Grenzen Europas zu pflegen und zu entwickeln. Mit diesem Ziel wurde das Projekt „Mundus Musicalis“ (das erste Projekt im Bereich der Musik das von ERASMUS MUNDUS unterstützt wird) 2005 von der AEC mit den folgenden übergreifenden Zielen ins Leben gerufen:
  • Ein größeres Verständnis für Themen bezüglich der professionellen Musikausbildung innerhalb und außerhalb Europas zu schaffen, damit auf diese Weise Hindernisse bei der Anerkennung von Musikstudien und Qualifikationen beseitigt und die Mobilität und arbeitsmarktbezogene Qualifikation von Studierenden, Lehrenden und Berufsmusikern gesteigert werden können
  • Die Qualität der professionellen Musikausbildung in Europa durch strukturierten Austausch von Informationen zur professionellen Musikausbildung sowie zum Musikberuf auf internationaler Ebene zu verbessern.
  • Das einzigartige Vermögen der Musik als ultimative Form der non-verbalen Kommunikation stärken, um einen effektiven Beitrag zum interkulturellen Dialog zu leisten.

Die Attraktivität des professionellen Musikausbildungssektors in Europa zu verbessern durch a) die Entwicklung eines speziellen Internet-Portals zum Musikstudium in Europa (www.studymusicineurope.org) und b) das Sammeln von Informationen zur Teilnahme nicht-europäischer Studierender an europäischen Musikprogrammen.